Paysandisia Archon – der hübsche und harmlos wirkende Schmetterlingsfalter!

Es handelt sich um einen Schmetterling, der in der südli­chen Hälfte Südamerikas ver­breitet ist und mit Ende der 90-er Jah­re möglicherweise aus Argentinien im­por­tierten Pal­men nach Europa einge­führt wurde. Die Insektenart breitet sich sehr stark an den Küsten im Mittel­meer, und selbst bis nach Südeng­land aus.

Paysandisia Schmetterling. Spannweite bis zu 12,5 cm

 

Die  Larven höhlen nahezu den gesam­ten Querschnitt eines jungen Stammes aus,   wodurch   die  Nahrungszufuhr für das Wachstum der Palme ausbleibt. Er­wachsene Raupen erreichen eine Länge von 7 bis 10 cm und bis zu 2 cm Dicke.  Der Lebenszyklus erstreckt sich dabei auf ca. 1 Jahr.

 

 

 

Da für diesen Schädling, wie auch für den Rüsselkäfer in Europa keine natür­lichen Fein­de existieren, wird die  Plage in der Regel mit starken aber leider auch sehr unkon­trolliert aus­gebrach­ten Insek­tiziden zu Lasten der Umwelt be­kämpft.

Durch die explosionsartige Ausbreitung im Mittelmeerraum wird diese Art, sowie der Rüsselkäfer, mittlerweile vieler Orts auf jede erdenkliche Weise, leider auch mit sehr unkontrolliert ausgebrachten Insektiziden zu Lasten der Umwelt und nach Gutdünken bekämpft. In Europa sind momentan auch für diesen Schädling noch keine natür­lichen Feinde bekannt, und es stehen bisher keine erprobten biolo­gischen Bekämpfungsmethoden zur Verfügung. Bei der Ausbringung der Spritzmittel sollte peinlichst auf eine die Umwelt ­schonende Praxis geachtet werden.

 

Die Falter sind in Europa bisher von Juli bis November beobachtet worden. Sie sind tagaktiv. Die Weibchen legen die kleinen Reiskorngroßen Eier (ca. 5 mm) an die zarten Triebe bzw. an die Stammbasis von Jungpalmen und auch in die Zwischenräume der Blattansätze ausgewachsener Blätter und dem Stamm. Daraus schlüpfen dann etwa 5 bis 7 Tage später ca. 7 mm große Larven aus, die sofort ans Werk gehen.

 

In einem unserer Laborversuche hat ein großes mit einer Flügelspannweite von 12,4 cm gefangenes Schmetterlingsweibchen („Emma“) sage und schreibe 318 Eier innerhalb weniger Tage abgelegt, aus denen etwa 20 % Junglarven schlüpften. Die Junglarven weisen einen rötlichen mit feinen haarähnlichen Drüsen versehenen Körper auf, wobei die Färbung sich mit dem fortschreitenden Wachstum verliert. Aus den Drüsen sondern die Larven feine Fäden ähnlich einer Spinne ab, mit denen sie sich an den Rändern der Blätter festhalten oder herab lassen. Die starken Kauwerkzeuge sind bereits von Anfang an voll entwickelt.

 

Die größeren nahezu zeichnungs­losen weißlichen Raupen bohren sich in die Pflanze ein. Der Befall ist äußerlich durch Bohrmehl zu erkennen, das an der Basis der jungen Blattstiele aber auch am  sog. Stammtrieb (Palmito) austritt. Erwachsene Raupen erreichen eine Länge von 7 bis 10 cm und bis zu 2 cm Dicke und haben starke Kieferwerkzeuge. Sie verpuppen sich in einem kunstvoll gewobenen Kokon aus Palmen­fasern innerhalb des von der Raupe angelegten teilweise sehr langen Fraßgangs.

 

Die Larve befällt bevor­zugt auch bereits junge Wirtspflanzen an den zar­ten Trieben (auch Topf­pflanzen), de­ren Stamm­durchmesser am Fuß der Pflanze erst 3-5 cmbe­trägt. Eine junge Palme ­ist dann zum Sterben verur­teilt, da der Durchmesser der ausge­wachsenen Larven ­ so wie des Fresskanals nahezu den gesam­ten Querschnitt des jungen Stammes aus­macht, und durch das Fehlen des Palmherzens (Palmito) die Nahrungszufuhr für die Blätter unter­brochen wird.

 

Da auch für diesen Schädling in Europa keine natür­lichen Fein­de existieren, wird die Plage in der Regel mit starken aber leider auch sehr unkon­trolliert aus­gebrach­ten Insektiziden zu Lasten der Umwelt be­kämpft.

 

Sanapalm hat ein neues Verfahren entwickelt und die Spritztech­nik bei der Ausbringung des Spritz­mittels perfek­tioniert. Das patente Prinzip sorgt von außen für ei­ne punktgenaue, kon­trolliert langsame Abgabe des Insekti­zids, mit gleichzeitigem Schutz für Mensch, Tier und Umgebung.

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